Angriff auf GnuPG über L3-Cache von Intel-CPUs

Australische Sicherheitsforscher zeigen einen neuen Angriffsvektor auf Verschlüsselung, die auf virtuellen Maschinen stattfindet. Durch Manipulation des Caches von Intel-Prozessoren können sie Schlüssel im Klartext auslesen. Die Abhilfe ist einfach, aber unbefriedigend.

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Durch gezieltes Leeren (Flush) und neues Laden von Speicherbereichen des LLC (Reload) können die Forscher mittels Assembler-Code zeitliche Lücken im Laufzeitverhalten von GnuPG und dem Verhalten des Prozessors nutzen. Sie nennen ihre Methode daher Flush+Reload. Bei einer einzelnen Entschlüsselung können sie so 98 Prozent der Bits eines privaten RSA-Keys auslesen. Die Verschlüsselung gilt damit als geknackt, da auch weitere Attacken oder schlichtes Ausprobieren der fehlenden Bits den vollständigen Schlüssel liefern können. Verwendet wurde für die Experimente das Linux Fedora 18.

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